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Den Gedanken an die Zeit nach der Schule schieben viele gern weit von sich. Wenn man dann in der Abi-Zeitung sagen soll, was man nun vorhat, herrscht häufig Ratlosigkeit. Um diesem Missstand abzuhelfen, hat eine Initiativgruppe, bestehend aus Herrn Langer, Frau Stoll und Herrn Fischer (und seinerzeit noch Herrn Thiele) das Berufsforum ins Leben gerufen. |
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Oberstudienrat Fischer konnte wieder sechs Persönlichkeiten auf dem Podium begrüßen, unter ihnen vier Unterriedener "Eigengewächse". Dass die Klassen 11-13 "zwangsverpflichtet" wurden, sorgte für ein volles Haus, fand aber keine ungeteilte Zustimmung. Wie muss man es anstellen, damit die Begünstigten sich auch als solche empfinden? |
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Dr. Benedetto Risio, Abi-Jahrgang 1986, machte den Auftakt mit der Selbstvorstellung. Der Diplomingenieur ist ein gefragter Spezialist für die Modellierung von Brennvorgängen in Kraftwerken. |
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Thomas Hübner ist Filialdirektor bei der Volksbank. Er machte deutlich, dass für das Vorankommen im Beruf ein überdurchschnittliches Engagement erforderlich ist, das er bei vielen Bewerbern heutzutage vermisst. |
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Jürgen Stolz ist niedergelassener Psychotherapeut in Stuttgart. An der Schule erinnert man sich noch gut an die Zeit, als er in der Oberstufe das erste Stundenplanprogramm entwickelte. Zur Psychologie kam er während des Ersatzdienstes in einer psychiatrischen Klinik. |
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Dr. Maria Procaccianti arbeitet als Fachärztin in der AIDS- und Krebstherapie in Karlsruhe. Ihr breites Interessenspektrum zeigte sich unter anderem schon bei der Wahl ihrer Leistungskurse: Mathematik und Latein. Bemerkenswert ihre Aussage, gemeinhin sehe man im Arzt in erster Linie den Heiler, in Wirklichkeit sei er mehr Begleiter, da die größere Zahl der Krankheiten eben nicht heilbar sei. Auf ihr spezielles Segment wird das sicher zutreffen. |
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Steffen Müller, Journalist bei der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung, kokettierte mit der Aussage, er sei der erste in der Vorstellungsrunde, der keinen Leistungskurs Mathe belegt hatte. Überraschend war seine Feststellung, wenn man Journalist werden wolle, dürfe man alles studieren, nur nicht Journalismus. Dieser Ausbildungsgang führe eher zur Gegenseite, also zum Pressesprecher, Public Relations u. dgl. |
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Eckhard Salo von der Kriminalpolizei Böblingen warb für den Polizeiberuf, der nach seinen Worten wegen der Unzulänglichkeit der Menschen auf lange Sicht krisensicher ist. Man kann gleich nach dem Abitur als Beamter anfangen, weiß allerdings zu diesem Zeitpunkt weder seinen späteren Einsatzort noch die genaue Verwendung. |
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Herr Fischer bedankt sich für das Kommen und die aufschlussreichen Ausführungen mit einem kleinen Präsent. |