Die Verabschiedung aus dem Blickwinkel von Herrn Holländer
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72 Abiturientinnen und Abiturienten bekamen am 20. Juni 2008 vom stellvertretenden Schulleiter Schmitt ihr Abiturzeugnis ausgehändigt. |
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Frau Langer und Frau Stoll ließen neun Jahre Gymnasialzeit aus der Sicht der Eltern Revue passieren. |
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Auch die Abiturienten griffen zur Dialogform: Irene Bentsche ... |
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... und Melanie Strese hielten die Abi-Rede. |
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Für die Lehrerschaft sprach Frau Dr. Froese, die am Ende des Schuljahres selbst die Schule verlässt. |
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Herr Fischer ließ es sich nicht nehmen, eine Laudatio auf seine Lieblings-Badmintonspielerin zu halten und ihr einen Gutschein für eine Fahrt im Ferrari zu überreichen. |
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Die Elternschaft überreichte jedem Abgänger passend zum Mexiko-Motiv eine Chilipflanze mit einem von Frau Dr. Kiefer gestalteten Leporello. |
Herr Holländer schrieb im Maichinger Nachrichtenblatt:Am vergangenen Donnerstag fanden die Mündlichen Prüfungen im Rahmen des Abiturs statt, und am Freitag konnten wir die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten in einer stimmungsvollen Feier aus der Schule entlassen. Von den 77 Schülerinnen und Schülern, die zur Mündlichen Prüfung angetreten waren, haben 72 die Allgemeine Hochschulreife erlangt und 71 konnten ihr Zeugnis in Empfang nehmen. Eine Schülerin war bei der Sportprüfung verletzt und muss nun im September nochmals antreten. Ein rein formaler Akt, denn die Abiturprüfung hat sie auch so bereits bestanden. Mit einem Gesamtschnitt von 2,3 wurde wieder ein schönes Ergebnis erzielt. Besonders erfreulich ist, dass 16 Schülerinnen und Schüler (22,2%) die Prüfung mit einer 1 vor dem Komma abschließen konnten. Mit Simon Ristok hat sogar jemand das Traumergebnis von 1,0 geschafft! Albrecht Schmitt musste als stellvertretender Schulleiter den in Kur weilenden Josef Maier vertreten und den Jahrgang offiziell verabschieden sowie die Zeugnisse und die vielen Preise überreichen. Er gab den neuen Abiturientinnen und Abiturienten praktische Ratschläge mit auf den Weg und bedankte sich bei allen, die zum Erfolg beigetragen haben: Kollegium, Eltern, Assistentinnen der Schulleitung, dem Hausmeisterehepaar - und nicht zuletzt bei den Schülerinnen und Schülern. Melanie Strese und Irene Bentsche, als Vertreterinnen der Abiturientinnen und Abiturienten, verglichen ihre Schulzeit mit der gerade laufenden EM im Fußball. Dr. Regine Froese, die zum Schuljahresende die Schule verlassen wird, hob als Vertreterin des Kollegiums hervor, dass Gehen immer auch Veränderung heißt, und ermutigte dazu, den Blick nach vorne zu richten, die Kinderschuhe auszuziehen und den eigenen Weg zu gehen - auch wenn er steinig und krumm werden sollte. Frau Langer und Frau Stoll zeichneten als Vertreterinnen der Elternschaft den Weg ihrer Kinder durch die Schule an "merkwürdigen" Ereignissen nach und ließen noch einmal lebendig werden, in welch vielfältiger Weise der Jahrgang seine Spuren in der Schule hinterlassen hat. Frau Dr. Kiefer, die Mutter einer Abiturientin, hat dazu auch ein Leporello gestaltet, das jede/r Abiturient/in zusammen mit einer Chili-Pflanze überreicht bekam. Immerhin hat sich der Jahrgang das Motto gegeben "ABIos Amigos - Die schärfste Stufe geht". Andreas Knapp, der Vorsitzende des Elternbeirats, fand ebenfalls Vergleiche mit der Fußball-EM, legte aber Wert auf die Unterschiede: Im "Turnier Leben" hat man es mit gemischten Mannschaften zu tun - und die Frauen sind immer häufiger die besseren Spieler; jeder Spieler muss im Laufe des Turniers mehrere Positionen besetzen und möglichst gut ausfüllen; während des Spiels können sich die Regeln ändern - und nicht immer wird einem das auch gesagt. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten traditionell die Abiturientinnen und Abiturienten selbst: Lena Feser als Sängerin am Klavier, Mate Puljiz als Pianist, Berit Haßing als Harfenistin. Zum Stehempfang entlassen wurden die zahlreichen Gäste von Lena Feser und dem Mathematiklehrer Mathias Wolf mit Xavier Naidoos "Dieser Weg wird kein leichter sein" und mit einer Zugabe, bei der auch Rudi Kästle und Dr. Regine Froese vom Kollegium mitwirkten. R. Holländer |