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Unter der Regie von Frau Stoll waren die Kochmütter schon am Nachmittag aktiv, um die Festgäste am Abend beim Stehempfang mit leckeren Brötchen bewirten zu können. |
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Die Vorfreude auf das Fest blitzte aus allen Augen. |
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"Frech wie Oskar" gab der Unterstufenchor unter Leitung von Herrn Summ eine Kostprobe aus dem Musical, das bei der Serenade am Dienstag in voller Länge zu sehen sein wird. |
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Große Heiterkeit löste eine ungewöhnliche Mathematikstunde aus, für die man mit Herrn Matthias Wolf einen unkonventionellen Pauker engagiert hatte. |
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Ein Salto rückwärts gehört noch nicht zum Standardrepertoire der Mathe-Lehrer am Unterrieden. |
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Unter den zahlreichen Ehrengästen war auch der erste Elternbeiratsvorsitzende der Schule, Ralf Lindlau (links im Vordergrund). Neben ihm Dr. Eberhard Nolte, ebenfalls ein vertrauter Name aus der Elternschaft der Anfangsjahre. In der Reihe dahinter Peter Grotz, Schulleiter des Otto-Hahn-Gymnasiums, dem die "Kochmützen" ihr Kaiserschmarrenrezept verdanken. Etwas verdeckt Ulrich Thiele, der Schulleiter des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Leonberg, der am Unterrieden ja kein Unbekannter ist. Weitere Schulleiter(innen) waren unter den Gästen: Wolfgang Dietrich (GOldberg-Gymnasium), Walter Lenk (GS Königsknoll), Sabine Mundle (GS Sommerhofen), Lothar Ockenfuß (Johannes-Widmann-Schule Maichingen). |
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Schulleiter Josef Maier eröffnete als Hausherr den Reigen der Reden, die durchweg unterhaltsam und aufschlussreich waren. Mit einem rhetorischen Kunstgriff verband er die Begrüßung der Gäste mit einem Gang durch die Geschichte des Gymnasiums Unterrieden. |
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Der Sindelfinger Oberbürgermeister Dr. Vöhringer freute sich, dass er an diesem Tag schon zum zweiten Mal ans Gymnasium Unterrieden kommen durfte. |
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Als Gastgeschenk überreichte der OB dem Schulleiter und seinem Stellvertreter ein Luftbild der Schule und einen Samenkorb für den Schulgarten. |
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Theresa Merz ließ als Sprecherin der SMV die mehr als einjährige Vorbereitungszeit für das Jubiläum aufleben. |
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Der Elternbeiratsvorsitzende Andreas Knapp hatte Kurioses aus dem Gründungsjahr 1982 zusammengetragen, als es noch keine Handys gab und die Bundeshauptstadt noch Bonn hieß. |
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Wie schon der Unterstufenchor gab auch der Chor II unter Leitung von Raimund Wolf zwei Stücke aus dem Serenadenprogramm zum Besten. Die Verwunderung über den Sperrbezirk-Titel "Skandal um Rosi" konnte der Dirigent aufklären: Auch dabei handelte es sich um eine Reminiszenz aus dem Jahr 1982. |
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Den Festvortrag hielt der Architekt der Schule, Herr Mete Arat, der seinerzeit mit seinem Büro Arat-Haisch-Volz den Planungswettbewerb für die neue Schule im Unterrieden gewonnen hatte. Was viele nicht mehr wissen: Der erste Entwurf war für einen ganz anderen Platz, direkt an der Konrad-Adenauer-Straße gegenüber dem Glaspalast, vorgesehen und trug noch die Handschrift des damaligen Trends in der Architektur, den Arat als nüchtern, rechtwinklig und schnörkellos umschrieb. Die Verlegung des Standorts Richtung Maichingen als Folge der Eingemeindung von Maichingen gab den Architekten die Möglichkeit, unabhängig vom Wettbewerbsdruck einen Entwurf zu liefern, der nicht mehr dem Trend unterworfen war. So warf Arat den ganzen Plan noch einmal um und schuf dieses gebogene Gebilde, das heute den Charakter des Schulgebäudes ausmacht. In der Verbindung von Innenraum und Außenraum liege die große Leistung der neuzeitlichen Architektur. Im Unterrieden äußere sich dieses Prinzip in der totalen Einbindung des Gebäudes in die Natur. Tatsächlich gibt es im Gymnasium Unterrieden - außer dem Fotolabor - keinen Raum, der sich nicht zur Natur hin öffnete. |
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Nostalgische Gefühle überkamen den Architekten beim Anblick des Schlüssels, den er am 17. September 1982 dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Burger überreicht und den die Schule im Archiv aufbewahrt hatte. Er lobte ausdrücklich die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit dem ersten Schulleiter der Schule, Julius Hartmann, wie auch mit der Verwaltung und dem Gemeinderat der Stadt Sindelfingen. Insbesondere die Architektenkollegen Reinheimer und Rühle hätten ihm bei Einwänden Beistand geleistet. |
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Auf freudige Zustimmung stießen die "Pädamoniker", ein Projektchor der Lehrerschaft. Die von Raimund Wolf arrangierten und mit neuen Texten versehenen Schlager gaben Einblicke und den Seelenzustand der Pauker in (Unterriedener) Geschichte und Gegenwart. |
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Wie schon bei den Proben hatten die Pädagogen auch bei der Aufführung sichtlich ihren Spaß. |
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Die Liebesschwüre an den Lehrplan wird man wohl nicht ganz ernst nehmen müssen. |
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Herr Maier überreichte zum Abschluss den Redner(inne)n des Abend je ein Exemplar der Festschrift und des Schulkalenders. |
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Dass er beim "billigen Jakob" erfogreich in die Lehre gegangen war, bewies der "billige Josef" mit seiner Marketing-Strategie: Festschrift 7,- €, Kalender 7,- € und nur heute im Bundle beide wertvollen Dokumente für zusammen nur 10,- €. |
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Dass beim anschließenden Stehempfang noch so viele Gäste anwesend waren, spricht für die gute Atmosphäre dieses Abends. |