Ein Brief von POEMA





Lieber Herr Maier, liebe Frau Wrobel,

am Dienstag bin ich nach 6 Wochen Amazonien wieder im Schwäbischen gelandet und dabei, mich an den Herbst zu gewöhnen. Unsere Reise war sehr intensiv und voller neuer Erfahrungen. Die Wasseranlagen, auch die in Ture, funktionieren, wenn auch an einigen Stellen Optimierungen notwendig sind. Aber das ist die Regel in diesem Teil der Erde mit seinen unendlich weiten Entfernungen, technischen Begrenzheiten und finanziellen Nöten.

Ich wollte mich noch für die Einladung zum Schuljubiläum bedanken und hoffe, daß die Poema-Präsentation von Herrn Graf für Sie in Ordnung war. Ganz herzlich bedanken wollte ich mich natürlich in erster Linie für die Schecküberreichung. Bei den zwei Einweihungen der Wasseranlagen in Tucuma und Nova Sociedade, zwei Orten am Rio Arapiuns bei Santarem, wurde uns wieder sehr deutlich vor Augen geführt, was es bedeutet, sauberes Trinkwasser zu haben. Die Augen der Menschen leuchteten und die Freude war ihnen anzusehen. Ich kann nur immer wieder betonen, wie ich vor allem das Engagement von Frau Wrobel achte und würdige sowie den Rahmen, der in ihrer Schule zur Verfügung gestellt wird. Dafür Ihnen, Herr Maier, meine Achtung und Anerkennung. Es versteht sich von selbst, daß ich auch zukünftig gerne bereit bin, in ihrer Schule über die Probleme und Hoffnungszeichen Amazoniens zu berichten.

Nochmals herzlichen Dank, alles Gute Ihnen und Ihrem Gymnasium und herzliche Grüße

Gerd Rathgeb