Einen spannenden Vormittag verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d am Blocktag des 04.05.09 bei der Zollfahndung am Stuttgarter Flughafen: Frau Hahl und Herr Summ begleiteten die Klasse zu einem Besuch des Schauraums auf Terminal 3, der der Asservatenkammer angegliedert ist und in dem Präparate gefährdeter Tierarten oder aus ihnen gefertige Souvenirs besichtigt werden können. |
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Anhand zahlreicher beschlagnahmter Gegenstände, die von wild lebenden Tieren und Pflanzen stammen, erläuterten zwei Beamtinnen der Zollfahndung die Bedrohung der globalen Artenvielfalt durch den Handel mit geschützten Tier- und Planzenarten. So gab es bspw. einen aufrecht stehenden Kaiman zu bestaunen, der einen Aschenbecher hält, ein Wolf- und Luchsfell als Wand- oder Sofaschmuck, Pelzmäntel aus Steppenkatze und Luchs, einen Kaktusarm als 'Regenmacher', einen zur Nachttischlampe umfunktionierten Tukankopf u.v.a.m. |
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Da die Schülerinnen und Schüler sich in einer vorbereitenden Unterrichtseinheit bereits ausführlich mit der Thematik Artenschutz befasst hatten, wurde im Gespräch mit den Zollbeamtinnen viel gefragt und geforscht. |
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Nach ihrem Besuch im Schauraum erwartete die Kinder in der Gepäckausgabehalle noch eine besondere Überraschung: 'Perle', eine 5-jährige Rauschgiftspürhündin, zeigte mit ihrem Hundeführer Herrn Wegener ihr Können. |
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In Windeseile durchsuchte Perle eine Reihe Gepäckstücke auf 'Stoff' und wurde fündig: Ein mit Rauschgift präpariertes Kunststoffröhrchen war eigens für sie im Gepäck versteckt worden. Es war spannend zu sehen, dass Perle sich durch nichts von ihrem Spürauftrag ablenken ließ und die Anweisungen ihres Herrchens stets hoch konzentriert befolgte. |
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Für die Zollfahndung, so erfuhren wir, werden nur Hunde ausgewählt, die als Welpen einen besonders hohen Spieltrieb besitzen. Nur sie eignen sich für die anspruchsvolle Ausbildung zum Spürhund. |
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Ein rundum spannender Vormittag und Einblick in die Arbeit der Zollbeamten und ihrer vierbeinigen Assistentin. |