Schule ist nicht die Endstation

24. März 2010: Herr Fischer präsentiert ein hervorragend besetztes Berufsforum

Am Mittwoch, 24. März 2010, fand für die Klassen 10 - 13 ein Berufsforum statt, bei dem zehn Vertreter von verschiedenen Berufsgruppen aus erster Hand über ihre Laufbahn und ihre tägliche Arbeit berichteten.

 

Auf dem Podium saßen folgende Personen:

  • Frau Demirkaya (Studienrätin D,E)
  • Sie bedauert, dass die pädagogische Ausbildung erst in der Referendarzeit beginnt, zu einem Zeitpunkt also, zu dem man schon auf pädagogische Kenntnisse angewiesen ist. Sie würde ihre Berufentscheidung aber wieder so treffen, denn sie liebt ihren Beruf und ist eine sehr engagierte Lehrerin.

  • Frau Holzwarth (Dipl. Finanzwirtin FH) Abi 84
  • Sie hält ein gutes Abitur und insbesondere gute Noten in Mathematik und Deutsch für unabdingbar. Als Diplomfinanzwirtin sieht sie gute Berufschancen.

  • Frau Kiefer (Disponentin, Logistik) Abi 01
  • Sie hat eine verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit mit viel Abwechslung. Technische Kenntnisse sind in ihrem Beruf als Disponentin sehr wichtig.

  • Frau Dr. Nobis (Richterin)
  • Sie hat ihren beruflichen Werdegang in der DDR begonnen. Nach dem Abitur am Abendgymnasium kam sie 1992 im wiedervereinigten Deutschland zum Jurastudium an die Universität Tübingen, wo sie ein Prädikatsexamen ablegte. Sie ist sehr überzeugt von ihrem Beruf; er macht Spaß und es lohnt sich gut zu sein.

  • Frau Dr. Rötlich (Rechtsanwältin) Abi 88
  • Ihre Arbeitszeit von derzeit 70 Stunden pro Woche als Inhaberin einer sehr erfolgreichen Kanzlei ist nicht unbedingt familienfreundlich. Sie hat sich auf Bank-, Familien- und Internet-Recht spezialisiert.

  • Frau Dr. Sixt (Ärztin) Abi 02
  • Sie ist eine begeisterte Ärztin, die sich mit hoher Arbeitsbereitschaft ihrem Beruf widmet. Dabei legt sie auch großen Wert auf die soziale Komponente.

  • Herr Dr. Eberhard (Zahnarzt) Abi 85
  • Seine Ausbildung verlief abwechslungsreich: Nach einer Zahntechnikerlehre kam die Bundeswehr, bevor er sich als Zahnarzt mit eigener Praxis niederließ. Er liebt seinen Beruf und schätzt vor allem auch die menschlichen Kontakte.

  • Herr MS Friedmann (Verfahrenstechnik) Abi 02
  • Er war schon in seiner Schulzeit am Gymnasium Unterrieden an Mathematik und Naturwissenschaften interessiert. Er erhielt ein Stipendium für ein Studium in den USA. Nach einer Beschäftigung in der Luft- und Raumfahrt arbeitet er heute in der Brennstoffzellentechnik bei Daimler-Benz in Stuttgart, wo auch Frauen durchaus gesucht sind.

  • Herr Neuer (Sytemgestalter/Informatik) Abi 91
  • Er kam über die Berufsakademie ebenfalls zu Daimler-Benz, wo er als Systemgestalter arbeitet. Selbstverständlich sind hier mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse erforderlich.

  • Herr Stolz (Psychologe) Abi 85
  • Psychologen müssen neben einem guten Abitur solide naturwissenschaftliche und mathematische Kenntnisse mitbringen, denn die Statistik spielt im Studium eine große Rolle. Aber auch soziale Kompetenz und psychische Stabilität sind für diesen Beruf erforderlich. Arbeit gibt es genug. (Wen wundert's?)