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Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer zeichnete kurz vor den Sommerferien am 26. Juli im Neuen Schloss in Stuttgart die 19 Landessiegerinnen und Landessieger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten aus. Mit dabei waren Helena Hanselmann und Madeleine Müller vom Gymnasium Unterrieden, die beide einen Landespreis überreicht bekamen. Jennifer Augustin, die einen Förderpreis erhielt, konnte leider aufgrund einer Studienfahrt nicht teilnehmen. In einem feierlichen Rahmen wurden die Arbeiten aller Preisträger kurz vorgestellt. Dabei wurde die Bandbreite der Themen sichtbar: Sie reichten vom Soldatenhandel des württembergischen Herzogs Karl Eugen Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Abriss des historischen Bahnhofs in Mosbach 2002. |
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Umweltskandale wie der Phenolskandal in Nufringen, den Helena erforscht hat, wurden besonders häufig aufgearbeitet. |
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Dagegen gehörten Lebensmittelskandale wie der von Madeleine recherchierte Birkel-Skandal zu den weniger beliebten Kategorien. Der feierliche Rahmen machte deutlich, welch hervorragende Leistung von allen Preisträgerinnen und Preisträgern erbracht worden war, die darauf zu recht sehr stolz sein können. |
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Zum ersten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Unterrieden am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teil. Dieser wird alle zwei Jahre ausgeschrieben mit dem Zweck, Kinder und Jugendliche zum eigenen historischen Forschen zu animieren und das Interesse an Regionalgeschichte zu fördern. 2010/11 stand der Wettbewerb unter dem Thema "Skandale in der Geschichte". Im Rahmen des Seminarkurses bei Frau Dr. Arnold begaben sich die Teilnehmer auf die Suche nach regionalen Skandalen, die sie selbstständig auf Grundlage historischer Quellen und teilweise auch im Archiv erforschten. Drei der entstandenen Facharbeiten wurden von der Jury des Geschichtswettbewerbs für preiswürdig empfunden: Einen mit 250 Euro dotierten Landespreis erhalten Madeleine Müller, die sich mit dem "Flüssigei-Skandal von 1985" beschäftigt hat, sowie Helena Hanselmann, die den "Phenolskandal in Nufringen" aufarbeitete. Jennifer Augustin bekommt einen mit 100 Euro dotierten Förderpreis für ihre Arbeit über den "Aufstand in Temeswar". Insgesamt wurden 36 Arbeiten aus Baden-Württemberg ausgezeichnet. Bundesweit nahmen an dem Wettbewerb rund 3600 Schüler teil. Die Landespreisverleihung findet am Dienstag, 26. Juli 2011 um 15.00 Uhr im Neuen Schloss in Stuttgart statt. Wir gratuliern den Preisträgerinnen (von links Helena Hanselmann, Jennifer Augustin und Madeleine Müller) sowie ihrer Betreuerin Frau Dr. Arnold herzlich! |