
Chinchy 1 - inzwischen heißt er Salt - hat ein Problem: Wie komme ich da bloß wieder runter?
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Chinchillas sind Nagetiere; sie gehören zur Gruppe der Meerschweinchenverwandten. Ihre Heimat ist Südamerika. Die Kopf-Rumpf-Länge bewegt sich zwischen 22 und 66 cm, die Schwanzlänge zwischen 7 und 32 cm, das Gewicht zwischen 0,5 und 7 kg. Sie haben eine breite Schnauze, große Augen und abgerundete Ohren. Ihre Vorderpfoten sind klein und haben vier Finger; die langen Hinterfüße weisen drei oder vier Zehen auf; die Hand- und Fußsohlen sind nackt. Die schmalen Nagezähne wachsen ständig nach. |
| Chinchy 2 alias Pepper erforscht mit wackeligen Beinen den Käfig | |
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Die größte Art, die nachtaktive Viscacha, lebt in der Pampa in Kolonien von 15 bis 30 Tieren. Diese Kolonien, sogenannte Viscacheras, bestehen aus einem Netzwerk unterirdischer Gänge mit einem Hügel aus Aushubmaterial. Darin leben außer den Chinchillas häufig Höhleneulen, Erdkleiber, Eidechsen und Schlangen. Das Fleisch der Viscachas ist schmackhaft und wurde unter der Bezeichnung 'Wollhasen' Ende der 50er Jahre auch in Deutschland verkauft. Vom Menschen verfolgt werden sie aber weniger wegen ihres Fleisches als vielmehr wegen ihrer Wühltätigkeit. |
| Die stolze Chinchilla-Mama |
| Am Tage aktiv sind die kleineren Hasenmäuse (Gattung Lagidium), die ebenfalls gesellig leben, und zwar in den Hochgebirgsregionen (900 - 5000 m) von Peru und Bolivien. Die Chinchillas im eigentlichen Sinne, auch Wollmäuse genannt) gibt es als Kurzschwanz- und Langschwanz-Chinchillas. Als frei lebende Wildtiere sind sie heute nahezu ausgerottet. Zur Zeit der spanischen Eroberung Südamerikas kamen sie noch außerordentlich zahlreich an den felsigen Hängen der Anden bis zum Meer herab vor, aber ihre Zutraulichkeit und ihr dichtes, weiches Fell wurden ihnen zum Verhängnis. Seit den 20er Jahren werden Langschwanz-Chinchillas in Pelztierfarmen und von Privatzüchtern gehalten und mit Mais, Weizen und Grünfutter bzw. mit Futterpillen (Pellets) ernährt. Da sich Chinchillas aber nur langsam vermehren (jährlich 2-3 Würfe mit je 1-6 Jungen), erweist sich ihre Zucht für den Privatmann meist als unrentabel. Neuerdings wird versucht, Chinchillas aus Farmbeständen in den Anden wieder einzubürgern. |
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| Frau Hauffe und ihr Grundkurs Biologie sind hingerissen |

So, das reicht fürs Erste! Schnell wieder ins Nest!