Kulturreise nach Usbekistan

29. Mai - 7. Juni 2001

Mittelasien und die Seidenstraße


 
  • Eindrücke von der Reise
  • Taschkent - Millionenstadt und Drehscheibe Mittelasiens
  • Chiwa - mittelalterliche Märchenstadt in der Wüste
  • Buchara - religiöses Zentrum Usbekistans
  • Samarkand - Märchen aus tausend und einer Nacht
  • Menschen und Gesichter in Usbekistan
  • Nachtreffen am 11. Januar 2002

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    Die fünfte Kulturreise des Gymnasiums Unterrieden führte im Jahr 2001 nach Usbekistan, das Land von Dschingis Chan und Timur Lenk, in einen Staat, der vor zehn Jahren noch zur Sowjetunion gehörte und der nun seine eigene nationale Identität aufbaut.
    Per Direktflug ging es in der Nacht von Frankfurt/Main nach Taschkent - nicht mit der vom Pilotenstreik gebeutelten Lufthansa, sondern mit Usbekistan Airways. In gut sechs Stunden brachte uns die junge Fluggesellschaft in einem modernen Airbus A 310 sicher ins Zentrum Asiens. In der 27-köpfigen Reisegruppe hat sich niemand beklagt, dass es auf dem Flug an irgendetwas gemangelt hätte.


    Der Registan in Samarkand
    Der Registan in Samarkand zählt zu den bekanntesten und schönsten Plätzen der Erde. Der ehemalige Markplatz wird an drei Seiten von Koranschulen und Moscheen umgeben, die schon in sowjetischer Zeit hervorragend restauriert wurden und nun eine unvorstellbare Würde und Pracht ausstrahlen.
    Die Reisegruppe
    Eltern, Lehrer, Schüler und Freunde des Gymnasiums Unterrieden finden sich alljährlich zusammen, um den kulturellen Horizont zu erweitern, fremden Völkern zu begegnen und das Wissen über die Länder unserer Erde zu erweitern.
    Hotel Usbekistan in Taschkent
    Die Hotels waren überwiegend in einem guten Zustand, wenn auch der westliche Standard noch nicht ganz erreicht wird. Das Hotel Usbekistan in Taschkent wird derzeit renoviert, was der Gast daran merkt, dass gelegentlich das Wasser abgestellt wird. Die Hälfte der Zimmer ist inzwischen fertig. Beim Service gibt man sich große Mühe: Die Sindelfinger Reisegruppe wurde mit einem Glas Sekt in der Hotelhalle begrüßt - morgens um sieben wohlgemerkt.
    Junge Handwerksburschen
    Allenthalben ist der Betrachter fasziniert von der hohen Kunst der Steinmetze, Schreiner, Holzschnitzer und Maler, die an den mittelalterlichen Bauwerken zu erkennen ist. Auch heute steht das Kunsthandwerk in hoher Blüte. Kinder und Jugendliche üben sich mit einer erstaunlichen Fingerfertigkeit in den alten Handwerkstraditionen.