Schüler entwerfen Denkmäler gegen Krieg und GewaltherrschaftDenkmal für die ermordeten Mitglieder der jüdischen Familie Ullmann / Denkmal für die Opfer des Bombenkrieges in Sindelfingen |
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Im Herbst 2004 haben zwei Schülerinnen und neun Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 im Rahmen des "Buntstift"-Projekts Denkmäler gegen Krieg und nationalsozialistische Gewaltherrschaft entworfen:
Der verbindende Gedanke für die beiden Denkmäler ist es, die "Spannweite" der Opfer von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft zu zeigen - und zwar an authentischen Orten. Integrierte Hinweistafeln sollen zusätzliche Informationen vermitteln. Im Herbst 2004 hat die Schülergruppe - außerhalb des Unterrichts - die beiden Denkmäler detailliert entworfen. Dabei wurde die Gruppe in dankenswerter Weise über längere Zeit vom Sindelfinger Stadthistoriker Horst Zecha unterstützt.
Diese Denkmäler wollen die Goldberg-Schüler der Stadt Sindelfingen schenken (für das Ullmann-Denkmal haben sie bereits Sponsoren und Handwerker gefunden). Die ursprünglich vorgesehenen Einweihungstermine konnten im politischen Bereich nicht realisiert werden. Die "Buntstiftler" bieten der Stadt Sindelfingen weiterhin ihre beiden Denkmäler an. Ein denkbarer Termin für die Übergabe und Einweihung wäre der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27.1.2006. |
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Für beides - für die gestalterische, organisatorische und finanzielle Erarbeitung der beiden Mahnmale gegen Krieg und Gewaltherrschaft sowie für ihr unverdrossenes Durchhalten - verdienen die elf Jugendlichen öffentliche Anerkennung. |