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Pannen, Pech und Pleiten 

In der englischen Stadt Halifax sollte eine Schiffstaufe vorgenommen werden. "Ich taufe dich auf den Namen 'Ladykiller'", rief die Taufpatin und schleuderte die Sektflasche gegen den Schiffsrumpf. Doch die Flasche zerschellte nicht, sondern pendelte unversehrt zurück und traf die Lady am Kopf. Diese kam mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.


Aus Misstrauen gegen die Banken bewahrte der äthiopische Bauer Mekne seine Ersparnisse von 7.000 Birr, das sind etwa 1.000 Euro, im Stall auf. Als eines Tages das Geld verschwunden war, verdächtigte er seine Frau, weil sie als einzige von dem Versteck wusste. Obwohl sie den Verdacht heftig von sich wies, verstieß der Bauer sie. Aus Ärger über den vermeintlichen Diebstahl schlachtete er seinen letzten Ochsen - und fand in dessen Magen seine 7.000 Birr wieder. Seine verstoßene Frau kam nicht wieder zurück.


Ein Jäger kam von einem Waldgang zurück zu seinem Auto, in dem er seinen Jagdhund und die Schrotflinte zurückgelassen hatte. Das Tier geriet über das Wiedersehen in freudige Erregung und kam dabei an den leichtgängigen Abzug. Der Schuss tötete den Jäger.


Ein Familienvater aus Hannover wollte seiner Familie etwas Gutes tun und fuhr in den nahe gelegenen Safaripark. Die Schwiegermutter lockte den Elefanten mit einer Banane. Als der Dickhäuter näher kam, rief der Schwiegersohn: "Fenster zu!" und trat aufs Gaspedal. Der enttäuschte Elefant trat mit dem Fuß gegen die Autotür und verursachte eine Riesendelle. In der nächsten Raststätte genehmigte sich der verärgerte Autobesitzer drei Bier und zwei Schnäpse, bevor er in Richtung Hannover weiterfuhr. Plötzlich musste er wegen einer Massenkarambolage scharf bremsen. Ein Polizist kam auf ihn zu und fragte, ob er auch einen Schaden durch den Unfall erlitten habe. "Nein", sagte der Familienvater, "ich konnte gerade noch bremsen." "Und woher kommt dann die Delle in der Tür?", wollte der misstrauische Beamte wissen. "Das war ein Elefant!" Der Polizist war von dem vermeintlichen Scherz gar nicht angetan und ließ den Autofahrer ins Röhrchen pusten. Der Safari-Ausflug endete mit einer saftigen Geldstrafe und einem Monat Führerscheinentzug.


Ein niederländischer Tierarzt wurde zu einem Bauernhof gerufen, weil eine Kuh gebläht war. Mit einer Sonde konnte er das Tier von dem gestauten Gas befreien. Um sich vom Erfolg seiner Therapie zu vergewissern, hielt der Mann ein brennendes Feuerzeug ans Maul der Kuh, worauf sich das noch im Magen der Kuh befindliche Methangas entzündete. Die erschreckte Kuh raste Feuer speiend durch den Stall, steckte Heu und Stroh in Brand und legte so schließlich den ganzen Bauernhof in Schutt und Asche.


Eine Frau ließ sich vom Arzt die Anti-Baby-Pille verschreiben. Der Apotheker hatte Mühe beim Entziffern der Schrift und verkaufte der Patientin Magentabletten. Die Frau nahm die Tabletten täglich ein, ohne den Beipackzettel zu lesen, und wurde prompt schwanger. Vor Gericht ging es um die Schuldfrage: Trug der Arzt die Hauptverantwortung, weil er unleserlich schrieb? War es der Apotheker, der die Schrift falsch interpretierte? Oder war die Frau selbst für das Missgeschick verantwortlich, weil sie den Beipackzettel nicht gelesen hatte? Der Richter gab der Frau eine Mitschuld, verurteilte aber den Apotheker zur Zahlung des finanziellen Unterhalts des unerwünschten Kindes. Er hätte sich durch Rückfrage vergewissern müssen.


Weltweites Aufsehen erregte ein Urteil in einem Schadensersatzprozess in Alabama/USA. Eine Frau hatte ihre Katze gebadet und sie anschließend zum Trocknen in die Mikrowelle gesteckt, was das Tier nicht überlebte. Die Katzenbesitzerin gewann den Prozess, weil - so das Gericht - in der Gebrauchsanleitung nicht darauf hingewiesen worden war, dass das Gerät zum Trocknen von Katzen nicht geeignet sei.


Ähnlich bekannt wurde der Fall einer Amerikanerin, die in einem Fast-Food-Laden einen Becher Kaffee gekauft hatte. Sie klemmte im Auto den Becher zwischen die Beine und verbrühte sich, als der Kaffee bei der Fahrt überschwappte. Sie erhielt 2,7 Millionen Dollar Schadenersatz, weil die Fast-Food-Kette angeblich heißeren Kaffee als die Konkurrenz ausgeschenkt hatte, ohne die Kunden ausdrücklich zu informieren.


Abgewiesen wurde die Klage eines Stadionbesuchers in Ohio. Er ging während der Pause auf die Herrentoilette und sah dort eine Frau am Pissoir stehen. Das habe ihn dermaßen geschockt, dass er sich in die Hose gemacht habe. Mit seiner Forderung nach einer Million Dollar Schadenersatz kam er vor Gericht nicht durch. Auch die Reinigung seiner Hose musste er selbst bezahlen.


Zunächst hatte ein Autofahrer Glück, als ihm von einer Frau die Vorfahrt genommen wurde und die Autos zusammenkrachten, denn er blieb unverletzt. Das änderte sich allerdings, als er ausstieg und sich höflich als Albert Ziege vorstellte. Die Frau fühlte sich als "alberne Ziege" beschimpft, worauf ihr ritterlicher Beifahrer Herrn Ziege mit einem Faustschlag das Nasenbein brach.


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