Über Prag, Wien und Zürich zieht Brecht mit seiner Familie nach
Carona/Schweiz zu dem Freund Kurt Kläber.
Paris, da die Schweiz zu teuer ist.
Dänemark: Leben in einem Bauernhaus in Skovsbostrand bei Svendborg.
Eine Zeit fruchtbarer Arbeit beginnt (Svendborger Gedichte, Kinder-
alphabet.
Brecht spricht seine Gedichte oft im Rundfunk vor; er entwickelt
einen regelrechten Hass auf Hitler und das damalige Nazi-Deutschland
(Artikelsammeln, Diskussion mit Freunden, provokative Werke).
Schweden (da deutsche Truppen Dänemark besetzen):
Die Schauspielerin Naima Wifstrand besorgt ihm eine Villa in
Lindingö bei Stockholm (1 Jahr Aufenthalt)
Helsinki (wegen der Hoffnung auf ein amerikanisches Visum):
Er lebt bei der finnischen Dichterin Hella Wuolijoki auf dem Gut
Marläck.
Moskau (nur 2 Wochen Aufenthalt wegen problematischen Beziehungen
und Brechts geringem Bekanntheitsgrad in Russland):
Wladiwostok
Kalifornien: Begegnung mit Lion Feuchtwanger und Peter Lorre; San Pedro bei Hollywood.
Danach Santa Monica, wo seine Werke einen Fehlschleg nach dem anderen erleben
und er deswegen böse Analysen über die amerikanische Gesellschaft macht.
Freundschaft mit Charlie Chaplin; Leseklub mit Thomas und Heinrich Mann und
Franz Werfel.
Brecht wird verdächtigt, Kommunist zu sein, und wird nach Washington zu einem Verhör vorgeladen.
Mit einer listenreichen Verteidigung erreicht er seine Freilassung.
Sofortige Flucht in die Schweiz. Sie ist des einzige Land, das ihn aufzunehmen bereit ist.
Zusammenarbeit mit Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt.
Einreise nach Ostberlin mit einem tschechoslowakischen Pass.