Mit 16 Jahren schreibt Eichendorff seine ersten Gedichte
1805-1810 Jurastudium in Halle, Heidelberg und Wien. Während dieser Zeit kommt er (bei einem Berlinaufenthalt) mit Joseph von Görres, Adam von Müller, Achim von Arnim,
Heinrich von Kleist und Clemens Brentano in Kontakt.
1810 übersiedelt er nach Wien, wo er sich dem Kreis um Friedrich von Schlegel anschließt.
1813-1815 Teilnahme an den Befreiungskriegen
1815 erscheint der Roman "Ahnung und Gegenwart", Heirat und Geburt seines Sohnes Hermann
Nach der Teilnahme an den Befreiungskriegen wird er 1816-1819 Referendar bei der Breslauer Regierung.
1821 Ernennung zum Regierungsrat in Danzig. Während dieser Zeit als Referendar und Regierungsrat erscheinen zeitkritische Novellen, z.B. "Das Marmorbild" und "Schloß Dürande"
über die Wirren der Französischen Revolution
1826 erscheint die bekannteste Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts", die besonders von Thomas Mann gelobt wird.
1831 Abteilungsleiter für das katholische Schulwesen im Berliner Kultusministerium
1844 scheidet er aus dem Staatsdienst infolge einer schweren Krankheit aus.
1853 Auszeichnung mit dem "Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst" durch König Maximilian II. von Bayern
Bis zu seinem Tod lebt Eichendorff in Wien (Begegnung mit Grillparzer, Stifter und Schumann; Beginn seiner mehrjährigen Arbeit an den "Historisch-Politischen Blättern"), Danzig, Dresden
und Neiße.