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Nelly Sachs*10.12.1891 +12.05.1970Das Werk von Nelly Sachs wurde wie kaum in zweites von der Erfahrung der nationalsozialistischen Greueltaten geprägt. Das tragische Schicksal war die Quelle ihrer Werke. Textprobe |
| 1908 | Briefe an Hermann Hesse und Selma Lagerlöf (ihre Vorbilder) |
| erste Gedicht im Stil des Impressionismus | |
| 1911 | erste Legenden und Erzählungen |
| 1912 | Beginn der Freundschaft mit Dora Horwitz |
| 1930 | Tod des Vaters |
| darüber mehrere Gedichte | |
| in den 30ern | Beschäftigung mit der jüdischen Vergangenheit |
| 1939 | musste den Namen 'Sara' annehmen, wie alle Jüdinnen |
| 1940 | Flucht mit der Mutter nach Schweden |
| Aufenthalt in Nervenheilanstalten und Sanatorien | |
| Stimmverlust nach einem Gestapo-Verhör | |
| Übersetzerin schwedischer Autoren | |
| Sie fand zu einem Stil, der die Schrecken der Verfolgung und das Entsetzen der Judenvernichtung darstellen sollte | |
| Sie hatte eine persönliche Beziehung zu Paul Celan | |
| 1950 | Tod der Mutter; Gedichte darüber |
| 1952 | Schwedische Staatsbürgerschaft |
| 1965 | Friedenspreis des Deutschen Buchhandels |
| Lyrikband, orientiert an Novalis und Hölderlin | |
| 1966 | Nobelpreis für Literatur mit dem israelischen Schriftsteller Samuel Josef Agnon zusammen |
| Werke, die das Schicksal Israels interpretieren |