Gibt es so etwas wie Kriegskunst? Ist das dann die Kunst des Krieges? Nein, es ist die Verarbeitung des Krieges mit den Mitteln der Kunst. Im Kunstunterricht der Klasse 11b ließ Tanja Gers, ihres Zeichens "Ober-"Referendarin, Objekte und Inszenierungen schaffen, die dem Alltag des Krieges auf den Grund gehen sollen.
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"Alltag des Krieges |
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| Thema: Hoffnungslos!? Materialien: Bretter, Federkern, Klamotten, Koffer, Wischmopp, Bleche, Stoffe, Styropor, Töpfe, Blechdosen, leere Bierflaschen, Holzspielfiguren, Stofftier und Farbe (Brauntöne) Beschreibung: Abends ein Bett zum Schlafen, einer der wichtigsten alltäglichen Gegenstände, die man immer braucht. Morgens musste der Koffer in aller Eile gepackt werden. Weshalb die Klamotten auch an den Seiten heraushängen. Notdürftig wird ein Flüchtlingswagen zusammengebaut. Die Kinder brauchen wenigstens eine Kleinigkeit zum Essen und die Eltern ertränken ihre Angst und Unsicherheit im Alkohol. Tagsüber wird der Wagen im Schutz der Bäume verborgen. Die Bleche bieten zusätzliche Sicherheit. Manchmal versucht man die Wäsche zu reinigen, was durch die herrschenden Bedingungen nicht gut möglich ist. Die Kinder versuchen ihre letzten Spielsachen immer mit sich zu nehmen, um sie nicht zu verlieren. Da der Wagen im Schutz der Nacht schon durch viele Kriegstrümmer gezogen wurde, ist er voller Schmutz. Tanja Lüders, Silke Stark, Bianca Fuhrmann und Justine Jehner |
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| Thema: Das Leben eines Flüchtlingskindes Arbeitsauftrag und Idee: Unsere Aufgabe war es, uns in eine am Irakkrieg beteiligte Person hineinzuversetzen und in einer Objektplastik ihre Empfindungen darzustellen. Wir wählten ein Flüchtlingskind als Person und machten uns Gedanken darüber, wie es diesen Krieg erlebt. Um die Grausamkeit des Krieges deutlich zu machen, entschieden wir uns das Leben vor und nach Kriegsausbruch zu zeigen und so die Kontraste sichtbarer zu machen. Aufbau der Plastik: Die Plastik ist in drei Abschnitte aufgeteilt, die jeweils eine Lebenssituation darstellen. Der erste Teil - die Kindheit: Die sorgenlose, frühe Kindheit ist die erste Station. Die Wiege symbolisiert die Geborgenheit und das Spielzeug, ebenso der saubere Fußboden zeigen die geregelten Verhältnisse, in denen das Kind lebt. Der zweite Teil - die Flucht: Der Ausbruch des Krieges zwingt die Familie zu fliehen. Nur das Allernötigste kann mitgenommen werden. In alten Taschen werden außer Kleidung und Spielzeug auch einige Lebensmittel transportiert. Der dritte Teil - die Zerstörung: Als das Kind nach Kriegsende zurückkehrt, findet es seine Heimat in völliger Zerstörung. Dem Kind sind jegliche Lebensgrundlagen, sowie eine Zukunftsperspektive genommen. Der Zaun, der die gesamte Plastik eingrenzt, bringt die Ausweglosigkeit des Kindes zum Ausdruck. Es ist in seinem Leben gefangen und kann seine Situation nicht ändern. Auch zu Beginn hatte das Kind keine Chance, das Unglück von sich und seiner Familie abzuwenden. Johannes, Tobias, Claudia, Nadine, Michael, Katharina |
| (Foto kommt noch) Dieses Kunstwerk stellt den Koffer eines amerikanischen Soldaten dar, der aus dem Krieg zurückkehrt. Der Koffer steht symbolisch für den Soldaten, der seine Eigenschaften und Gefühle mit sich "trägt". Der Standort: Haupteingang wurde gewählt, da der für den Aufbruch bzw. die Rückkehr steht. Die Gegenstände im Koffer symbolisieren den typischen Amerikaner mit Eindrücken und Gefühlen vom Krieg. Sie sind chaotisch angeordnet um hier wiederum die Unordnung im Krieg darzustellen. Jonas Biehler, Philipp A.A. Cassinikos, Nils Eberle, Michel Tato, Patrick Weichand. |
| (Foto kommt noch) Der Schmale Grat (zwischen Spiel und Wirklichkeit) "Der Schmale Grat" soll die schnell überschrittene Grenze zwischen Spiel, in diesem Falle dem Computerspiel, und der Realität, dem Krieg im Irak, darstellen. Wobei dies für den PC-Spieler schwere Folgen hat. Er ist ein durchschnittlicher Jugendlicher, der in seiner Freizeit gerne I "Ballerspiele" am Computer spielt. Als der Krieg im Irak ausbricht, sieht sich unser Jugendlicher mit dem wahren Gesicht des Krieges konfrontiert. Die plötzliche Auseinandersetzung verstärkt sich so sehr, dass er sich am Ende als direkter Teilnehmer und Opfer des Krieges sieht. Diesen Konflikt haben die Künstler versucht zum Ausdruck zu bringen. Zur Verwirklichung des Projekts wurden Computerteile sowie zahlreiche Alltagsgegenstände, wie z. B. Zeitungsausschnitte, Kaffeetasse usw., verwendet. Der Standort vor dem Computerraum wurde bewusst auf Grund der Thematik des Projekts gewählt. Frederik Dallas, Helmut Koch, Sebastian Schelle, Özgür Tepe |