Interner Bereich

Ein ungewöhnlicher Ausritt auf fünfbeinigen Kamelen

Am Donnerstag, den 2.Oktober 2014, besuchten wir, die Klasse 5b, gemeinsam mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Venus und Frau Scheiring den Kamelhof „Kamele mit Herz" in Gärtringen.

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Ganz gespannt trafen wir uns morgens um 8 Uhr an der S-Bahnstation Maichingen und fuhren von dort mit mehreren Umstiegen nach Gärtringen. Nach einer halbstündigen Wanderung durch die Natur begrüßte uns die Kamelbesitzerin Frau Herz gemeinsam mit ihrem Wachhund Timmy, der zwei verschiedene Augenfarben besitzt: ein Auge ist grün und das andere blau. Wir fragten natürlich, warum das so ist und bekamen die Antwort, dass Timmys Mutter ein Berner Sennenhund mit braunen Augen und sein Vater ein Australian Shepherd mit blauen Augen waren.
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Nachdem wir unsere Rucksäcke in Sicherheit gebracht hatten, lernten wir endlich die Kamele kennen, allen voran Ashanti, der gefährlich wirkende, riesige Kamelhengst, Vater von vier Jungtieren. Trotzdem verflog bald unsere Angst und wir durften das wollige (und sehr staubige) Fell der Kamele striegeln und streicheln.
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Währenddessen lernten wir von Frau Herz, dass „Kamel" nur ein Oberbegriff ist und sowohl Dromedare, Lamas, Alpakas als auch Trampeltiere (die zweihöckrigen Tiere, die wir bisher als „Kamele" bezeichnet haben) meint.
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Wir staunten nicht schlecht, als die Kamelbesitzerin uns erklärte, dass Kamele tatsächlich einen fünften Fuß haben! Diesen Fuß, der sich fast unsichtbar zwischen ihren Vorderbeinen befindet und eine Art dicker Auswuchs ist, nutzen sie als Waffe (manchmal auch als Todeswaffe!), wenn sie geärgert werden, indem sie den Gegner damit kräftig anrempeln und zu Boden werfen. Richtig gruselig... Außerdem haben sie eine dicke schrumpelige Hornhaut an den Knien, die sie beim Hinlegen vor spitzen Gegenständen schützt. Wir erfuhren auch, dass sie lange Wimpern und dichte Haare an Ohren und Nasenlöchern haben, die sie im Wüstensturm ihres ursprünglichen Herkunftslandes vor Sand in Augen, Ohren und Nase schützen sollen.
Endlich war es soweit: wir durften wir auf ihnen reiten! Nach der Besteigung der riesigen Tiere mit einer Leiter waren für uns die ersten Meter sehr ungewohnt, da Kamele einen sehr schaukligen Gang haben. Doch man gewöhnte sich schnell daran und es machte viel Spaß. Nach diesem ungewöhnlichen Ausritt brauchten wir erstmal eine Pause.
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Anschließend machten wir uns gut gestärkt auf den Weg, denn nun wartete der Lamaführerschein auf uns! Nach anfänglichem Kennenlernen und Striegeln der völlig unterschiedlichen Tiere (Achtung, die spucken wirklich!), durften wir die Lamas über einen Parcours mit Holzwippen und anderen Hindernissen führen. Am Ende des Parcours sollten die Lamas mit uns zusammen rennen und über Hürden springen, doch die meisten Lamas waren dazu zu faul und mussten gezogen werden! Am Ende erhielt jeder von uns einen Lamaführerschein.
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Leider war das schon das Ende dieses schönen Ausfluges, an den wir uns noch lange erinnern werden.

 

Ein Bericht von Aileen Wustrack und Shiva Dittmar

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