Interner Bereich

Die Klasse 6b in der Oper „Alice im Wunderland“

Am 2. Juni war es endlich soweit: wir, die Klasse 6b, durften die Premiere der Oper „Alice im Wunderland“ in Stuttgart sehen!
Um 15.20 Uhr gingen wir mit Frau Scheiring und Frau Venus an der Schule los. Wir hatten uns alle in der Mittagspause umgezogen - die Mädchen in schöne Kleider und die Jungs teilweise in Hemd und Sakko - und waren sehr gespannt auf die Oper, denn für viele von uns war es der erste Opernbesuch.
Die S-Bahn war pünktlich, sodass wir gegen 16.45 Uhr beim Kammertheater in Stuttgart eintrafen.
Nachdem wir eine Viertelstunde gewartet haben, begann der erste Höhepunkt an diesem Abend: die spannende Führung durchs Theater.

Die Führung

Wir teilten uns in zwei Gruppen, jede bekam eine andere Führung, danach wurde getauscht.
Ausnahmsweise besichtigten wir Räume, die man eigentlich nur als Schauspieler, Techniker oder Maskenbildner zu sehen bekommt, außerdem erfuhren wir viel Interessantes über den Beruf des Bühnentechnikers und des Beleuchters und über den Aufbau desTheaterhauses.

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Über die Personen:

Der Inspizient gibt unter anderem Sammelrufe und Lichtzeichen, die die Schauspieler und Techniker während der Vorstellung sehen können, da auch Profis sich nicht jeden Einsatz merken können.
Das Theater hat auch einen eigenen Schlosser, dessen Werkbank nicht so ganz aufgeräumt ist…
Außerdem lernten wir, dass alle Techniker dunkel angezogen sein müssen, damit sie nicht so auffallen, wenn sie auf der Bühne etwas wegräumen.
Über das Kammertheater:
Das Theater hat insgesamt ungefähr 170 Scheinwerfer, bei „Alice im Wunderland“ sind etwa 100 Scheinwerfer beteiligt.
Es gibt eine Ober- und eine Unterbühne, die Unterbühne dient als Lagerraum und als Versenkung, wenn z.B. jemand in ein Loch fällt. Im Lagerraum haben wir riesige blau-weiß-geringelte Strümpfe entdeckt, die Alice bei der Aufführung auch benutzt hat.

Die Vorstellung

Die Vorstellung war sehr abwechslungsreich, wenn auch manchmal verwirrend. Den Gesang mancher Opernsänger hat man leider nicht immer verstanden. Es gab drei Akte, zwischen denen die Bühne umdekoriert wurde, sodass wir Zuschauer Pause hatten.
Im ersten Akt fand sich Alice plötzlich im Wunderland wieder und lernte die dort lebenden Figuren kennen, wie beispielsweise eine Taube, oder das Baby, das aussah wie ein alter Mann. Witzig war das Kostüm der Raupe, deren Arme im Kostüm versteckt waren. Im zweiten Akt kam der verrückte Hutmacher dazu, der in einer Zeitschleife gefangen ist. Beim dritten Akt waren wir etwas verwundert als wir reinkamen, da die Zuschauersitze anders standen als davor. Nun spielte sich das Theater vor, neben und hinter einem ab. Sogar ein Kinderchor war dabei!
Nach dem ereignisreichen Tag gingen wir mit vielen bunten Eindrücken müde ins Bett.

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Bericht: Deborah Werz, 6b
Bilder: Imke Venus

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